Der Schwere Gang junger Fußballer zum Profifußball

Die Realität in den deutschen Fußballvereinen zeigt, dass die Mehrzahl der Eltern von Kinder und Jugendlichen, die im Alter zwischen 6 und 13 Jahren sich befinden, koste es was es wolle, alles daran setzen, trotz Mahnungen von Fachleuten und den aus der Praxis entstandenen Statistiken und Recherchen, den Weg ihrer Kinder zum Profifußball zu erzwingen, was ein unkalkulierbarer und nachhaltiger Schaden für diese Kinder und Jugendlichen bedeuten kann.

Neben Statistiken, die besagen, dass nur 3% der Kinder in Nachwuchsleistungszentren (NLZ) den Sprung in den Profifußball schaffen, deckt das unabhängig, investigative Recherchezentrum CORRECTIV, eindrucksvoll in seine Recherche vom 30.01.18, „Niemand nennt es Geschäft“, die Missstände im deutschen Fußball bezüglich des Konkurrierens um Talente auf:

  • „Weil im so frühen Alter aber noch keine verlässliche Talent-Prognose möglich ist, beginnt nun das bekannte Spiel: In Masse verpflichten, dann aussortieren. Von Hamburg nach Wolfsburg nach Hamburg nach Dortmund und ins Ausland. Von Stuttgart nach Leipzig nach Kaiserslautern nach Aalen. Oder von Kiel nach Leipzig nach Braunschweig.“
  • „Eine Studie der TU Kaiserslautern zeigte schon im Jahr 2013, dass in Internaten und Nationalmannschaften jedes Jahr rund ein Viertel der Spieler ausgetauscht wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Spieler nach drei Jahren noch dabei ist, liegt unter 50 Prozent.“
  • „Statistisch gesehen schafft es nicht einmal ein Spieler unter tausend tatsächlich in den Profifußball.“

Wenn es junge Talente aus diesem stressigen Lebensabschnitt der NLZs oder über einen anderen Umweg bis zur „Tür“ zum Profifußball doch noch schaffen, sind es die versteckten Schäden in mentaler Hinsicht, die meistens übersehen werden und die einer möglichen Profikarriere als große Hindernisse entgegenwirken. Mit dem DNLA-SKS-Trainingsmodul erhalten hier Vereine Spieler und Eltern eine ideale Unterstützung.

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